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Etosha Nationalpark |
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Namibia, Afrika |
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Der Besuch des Etosha National Parks gehört für uns immer wieder zu den Highlights einer jeden Namibia Reise. Der Park bietet für den "normalen" Touristen drei staatliche Restcamps, Okaukuejo, Halali und Namutoni. Der gesperrte Westteil ist nur für geführte Reisegruppen zugänglich. Man hat die Auswahl zwischen Bungalows und Campsites. Wir haben uns dabei immer nur in Okaukuejo und Namutoni aufgehalten. Bei den beiden ersten Besuchen übernachteten wir in Bungalows. Die letzten Besuche haben wir immer auf der Campsite übernachtet, da wir sowieso mit einem Dachzelt unterwegs waren. Die Campsites sind in der Hauptsaison leider sehr voll, da kann es teilweise schon sehr eng werden und auch lauter bis spät in die Nacht. Vor allem, wenn grössere Reisegruppen "Overlander" anrollen, ist ein ganz schöner Betrieb in den Duschen und Toiletten. Da ist es schon sehr ratsam sich einen guten Platz auf der Campsite auszusuchen, zudem sollte der Platz in der Zeit, in der man auf Gamedrive ist, mit Tischen oder Stühlen belegt werden, da man sich sonst im Dunkeln einen neuen Platz suchen muss. Unsere persönlichen Erfahrungen zu den Restcamps: Die Bungalows sind in beiden Camps vernünftig und zweckmässig eingerichtet (Stand 2001). Die Campsite in Okaukuejo ist leider recht staubig und Schatten ist dort eher Mangelware. Dafür hat der Lebensmittelshop meistens die bessere Auswahl an Fleisch, Brot und Gemüse. Der Pool ist recht schön angelegt und man hat dort genügend Schatten zum Relaxen. Das eigentliche Highlight von Okaukuejo ist das beleuchtete Wasserloch, das von Tieren wirklich stark frequentiert wird. Vor allem ist das Wasserloch für die nächtlichen Besuche der Spitzmaulnashörner und der Elefanten bekannt, wir konnten selber schon mehrfach bis zu sieben Spitzmaulnashörner und bis zu 50 Elefanten in der Nacht beobachten. Es ist ein herrliches Schauspiel, wenn die Elefanten versuchen, die Nashörner zu verscheuchen. Das Halali Rest Camp liegt in der Mitte zwischen Okaukuejo und Namutoni. Nach einem Umbau verfügt das Camp nun ebenfalls über ein beleuchtetes Wasserloch, das jedoch nicht so häufig von der Tierwelt aufgesucht wird, aber sehr ruhig etwas abseits vom Camp liegt. Übernachtet haben wir dort noch nie, deshalb können wir auch nichts näheres zum Camp sagen. Die Campsite in Namutoni finden wir im Vergleich zu Okaukuejo sehr gepflegt, man hat dort sehr viel Schatten zum Campen. Auch ist es nicht so staubig, da sogar Rasen auf der Campsite vorhanden ist. Die Duschen und Toiletten sind auch in einem besseren Zustand, es wirkt alles ein wenig gepflegter. Der Pool ist sehr schön angelegt mit viel Schatten auf der Liegewiese ringsum. Der Shop hat meistens nicht eine ganz so grosse Auswahl, aber zum Trinken und Essen ist genug vorhanden. An dem beleuchteten Wasserloch haben wir aber bis jetzt nicht sehr viel zu sehen bekommen. Das Wasserloch ist zum Teil mit hohem Schilf bewachsen und verdeckt somit etwas die Sicht. Sehr schön sind dort auf jeden Fall die Sonnenuntergänge. Als Ausgangspunkt für die Gamedrives hat jedes Camp so seine Besonderheiten, auch ist es je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich, wo und welche Tiere man besser beobachten kann. Am besten ist es natürlich seinen Aufenthalt auf die Restcamps aufzuteilen. Infos zum Park: Der Etosha Nationalpark umfasst eine Fläche von ca. 22000 qkm und wurde 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Vor rund zwei Millionen Jahren, gab es hier einen riesigen See, der durch den Kunene Fluss gespeist wurde und später durch Änderung des Flussverlaufs allmählich austrocknete. Die Pfanne ist nahezu immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand in der Etosha. Fast jedes afrikanische Tier ist in dem Park zu finden. Auf Grund einer vor Jahren per Flugzeug durchgeführten Tierzählung gibt es derzeit rund 250 Löwen im Park, 4000 Gnus, 8000 Oryx-Antilopen, 300 Nashörner, 2500 Giraffen, 6000 Zebras und über 2000 Elefanten. Und von den zierlichen Springböcken gibt es fast 20.000 Exemplare. Der National Park ist das ganze Jahr geöffnet, die Tore sind täglich von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang geöffnet. Man darf es auf keinen Fall übersehen, wieder rechtzeitig im Restcamp zu sein, ansonsten kann es schon mal Ärger geben oder man muss den Park verlassen. Die Toröffnungszeiten kann man am Tor ablesen. Bei der Zeitplanung sollte man unbedingt berücksichtigen, dass innerhalb des Parks eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besteht. Die Straßen im Park sind nicht geteert, aber in gutem Zustand, wenngleich recht staubig. Für den Park ist kein Allradfahrzeug nötig. Das Haupteingangstor zum Park ist das "Andersson Gate" bei Okaukuejo im Süden, wo auch die Parkverwaltung ist. Im Osten liegt das "Von Lindequist Gate" bei Namutoni. Ein neues Gate, das "Nehale lya Mpingana Gate" (King Nehale Gate) wurde Anfang 2003 im Nordosten eröffnet. Okaukuejo wurde nach Ausbruch einer Rinderpestepidemie im Jahre 1897 zur Kontrollstation ausgebaut, als die Deutschen den ganzen nördlichen Teil des Landes abgrenzten, um die Verbreitung der Seuche zu verhindern. Ein befestigter Militärposten wurde errichtet und ein paar Jahre später zerstört, wonach Okaukuejo in eine Polizeistation umgewandelt wurde. Im Jahre 1953 wurde B.J.G. de Bat hier als erster Wildhüter in der Etosha stationiert. Halali wurde 1967 als jüngstes Rastlager im Etosha Nationalpark eröffnet. Die einzigen Berge des Gebietes liegen unweit des Camps. Den deutschen Truppen dienten sie als Standort eines Heliographen. Das Fort Namutoni beherbergt das dritte Rastlager am östlichen Rand des Nationalparks. Der Turm des alten deutschen Forts ermöglicht einen wunderschönen Rundumblick über die weiten Flächen des Etosha Nationalparks. Ab 1857 diente Namutoni während der Rinderpestepidemie als Kontrollstelle. Nach der Epidemie blieb Namutoni ein Grenzposten, von wo der Handel mit Ovamboland kontrolliert wurde. Die erste Festung wurde 1902/03 erbaut. Im darauffolgenden Jahr griffen 500 Ovambo das Fort aus Solidarität mit den sich im Aufstand befindlichen Hereros an. Die sieben deutschen Schutztruppensoldaten konnten in der Dunkelheit fliehen, woraufhin die Ovambo das Fort niederbrannten. Noch im gleichen Jahr kehrten die Deutschen zurück und bauten das Fort wieder auf. Nach dem ersten Weltkrieg nahmen südafrikanische Truppen 1915 die Festung als Ausgangspunkt für Patrouillen ins Ovamboland in Besitz. Danach verfiel das Gebäude und wurde schließlich durch Blitzschlag vollkommen zerstört. Das Fort wurde 1950 zum Nationaldenkmal erklärt und wieder aufgebaut. Seit seiner Eröffnung 1957 wird das alte Fort als Touristencamp genutzt. Reservierungsbüro: Director of Tourism - Reservations Private Bag 13267, Windhoek 9000, Namibia Tel ++264-(0)61-236975 Fax ++264-(0)61-224900 email: reservations@mweb.com.na weitere Bilder vom Etosha National Park und den Wasserlöchern |
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